Magath warnt: Klopp-Engagement keine Allzwecklösung für den DFB
Die Freude über Jürgen Klopps bevorstehende Amtsübernahme als Bundestrainer ist groß. Doch nicht alle teilen den Optimismus uneingeschränkt. Prominente Kritiker mahnen zur Vorsicht und sehen in der Verpflichtung des renommierten Trainers keine Lösung für die grundsätzlichen Probleme des Deutschen Fußball-Bundes.
Insbesondere Felix Magath übt deutliche Kritik an der aktuellen Situation beim DFB. Der erfahrene Fachmann argumentiert, dass allein die Berufung eines neuen Cheftrainers nicht ausreiche, um die Malaise aufzuarbeiten, die sich nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Weltmeisterschaft offenbart hat. Magath wirft dem Verband vor, dass Klopp nun nahezu uneingeschränkt handeln könne – eine Entwicklung, die der früheren Coach skeptisch sieht.
Die Kritik richtet sich somit weniger gegen die Person Klopp selbst, sondern vielmehr gegen die strukturellen Defizite beim DFB. Nach Ansicht der Skeptiker bedarf es einer umfassenden Reform des deutschen Fußballs, nicht nur eines Wechsels an der Trainerbank. Die kommende Zusammenarbeit Klopps mit dem Verband wird zeigen müssen, ob eine bloße Personalveränderung tatsächlich ausreichend ist, um die erforderliche Kurskorrektur einzuleiten.
Quelle: www.t-online.de