Infantino ignoriert Rücktrittsforderungen und reist nach Kolumbien
Der FIFA-Präsident befindet sich in schwierigen Gewässern. Mehrere europäische Verbände sprechen ihm das Vertrauen ab, und nun hat sich auch Norwegen – ein ehemaliger WM-Teilnehmer – der Kritik angeschlossen und fordert seinen Rücktritt.
Statt sich mit den ernsten Vorwürfen auseinanderzusetzen, setzt Gianni Infantino auf eine ungewöhnliche Strategie: Er begibt sich nach Kolumbien. Der Weltverband-Chef nutzt seine Reise, um sich den Problemen bewusst zu entziehen und äußert sich zu den Rücktrittsforderungen aus Europa nicht weiter.
Das Vorgehen des FIFA-Bosses wird angesichts des wachsenden Drucks von verschiedenen Seiten als problematisch wahrgenommen. Der Zeitpunkt seiner Reise lässt vermuten, dass Infantino zunächst vermeiden möchte, sich direkten Fragen stellen zu müssen.
Quelle: www.n-tv.de