Hamiltons Schießschuss in Budapest: Zehntel kostet ihn die Qualifikation
Lewis Hamilton hätte sich in Ungarn eine bessere Vorbereitung auf seinen Kampf um den achten Weltmeistertitel gewünscht. Stattdessen musste sich der Ferrari-Pilot in Budapest selbst im Weg stehen und verursachte gleich zwei teure Fehler, die sein gesamtes Wochenende zu zerstören drohten.
Der entscheidende Moment kam im Qualifying, als Hamilton die Grenze zu den Streckenlimits überschritt – allerdings um weniger als 0,1 Kilometer pro Stunde. Diese minimale Überschreitung hätte jedoch erhebliche Konsequenzen für den erfahrenen Rennfahrer. Ein technischer Verstoß war nicht unbedingt das Kernproblem, sondern vielmehr die wiederholten Fehlerquellen im Trainingsbetrieb, die sich allmählich zu einem Muster entwickelten.
Besonders frustrierend für den sechsfachen Weltmeister: Beide fehlerhaften Runden hätten realistische Chancen auf eine bessere Positionierung für das Rennwochenende geboten. Statt dessen musste Hamilton mit schlechteren Ausgangsbedingungen ins Rennen gehen und verlor damit potenziell wertvolle Punkte im Titelkampf.
Für Hamilton ist die Situation in dieser Saison bereits schwierig genug. Mit seinen noch ausstehenden Karrierezielen benötigt der britische Fahrer beim kommenden achten WM-Titel jeden Vorteil, den er bekommen kann. Selbstverschuldete Patzer wie in Ungarn können sich da schnell zu kostspieligen Rückschlägen entwickeln.
Quelle: www.n-tv.de