Europäische Länder boykottieren Infantino-Wahl – Weitere Absage angekündigt
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino verliert im Vorfeld der anstehenden Präsidentschaftswahl zunehmend an Rückhalt in Europa. Nach Wales, England und Serbien hat sich nun ein weiteres Land entschieden, den Schweizer bei der kommenden Abstimmung nicht zu unterstützen.
Die europäischen Fußball-Verbände signalisieren damit wachsende Skepsis gegenüber der Wiederwahl des FIFA-Chefs. Mit bereits drei großen Fußball-Nationen, die ihre Ablehnung öffentlich gemacht haben, könnte sich der Widerstand gegen Infantino in den kommenden Monaten noch weiter verschärfen.
Damit zeichnet sich für die nächste FIFA-Wahl ein deutlich kritischerer Kurs aus europäischen Delegationen ab, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Ob sich weitere Länder dem Boykott anschließen werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.t-online.de