Carapaz triumphiert auf Alpe d’Huez – Pogacar und Kuss durch Stürze gebremst
Die Königsetappe der Tour de France endete mit einem Sieg des Ecuadorianers Richard Carapaz auf der legendären Alpe d’Huez. Der Bergfahrt-Spezialist nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich an der berüchtigten Rampe durch.
Entscheidend für seinen Erfolg war das Pech der Konkurrenz: Der bis dahin in Führung liegende Sepp Kuss musste gleich zweimal zu Boden gehen und verlor dadurch wertvolle Zeit im Kampf um den Etappensieg. Diese Zwischenfälle schwächten den Anführer der Gesamtwertung erheblich.
Überraschend war auch die ungewöhnlich passive Rolle von Dominator Tadej Pogacar. Der slowenische Superstar, der in dieser Tour de France bislang dominiert hatte, spielte in der Entscheidungsphase nicht die gewohnte prägende Rolle und musste sich von dem starken Carapaz abhängen.
Der Etappenerfolg auf Alpe d’Huez unterstreicht die Bedeutung des Bergfahrens in der Tour: Eine gute Form, das richtige Timing und auch ein Stück Glück können die Hierarchie im Rennen schnell verändern. Für Carapaz ist es ein Erfolg, der seine Ambitionen im Kampf um die Gesamtplatzierung unterstreicht.
Quelle: www.n-tv.de