Beispielloser Fall: Brasilianer mit Sperre bis zur Genesung des Gegners
Ein brasilianischer Fußballprofi hat sich durch ein brutales Foul einen Platz in der Liste der fragwürdigsten Disziplinarmaßnahmen gesichert. Das rücksichtslose Vergehen gegen seinen Gegenspieler zog nicht nur die erwartete Rote Karte nach sich, sondern führte auch zu einer ungewöhnlichen Konsequenz, die im internationalen Fußball ihresgleichen sucht.
Das besondere an der verhängten Strafe: Die Sperrfrist ist nicht wie üblich auf eine bestimmte Anzahl von Spielen oder Wochen festgelegt. Stattdessen orientiert sich die Dauer der Verbannung an der Genesung des verletzten Gegenspielers. Dies bedeutet, dass der Profi erst wieder spielberechtigt ist, wenn sein Opfer das Verletzungsrisiko überwunden hat und wieder zur Verfügung steht.
Die schwerwiegenden Folgen des Fouls unterstreichen die Notwendigkeit dieser ungewöhnlichen Sanktion. Sie zeigt, wie weitreichend die Konsequenzen rücksichtslosen Spiels sein können und soll offenbar als abschreckende Wirkung für ähnliche Vorfälle dienen. Ein Fall, der zeigt, dass Disziplin im modernen Fußball auch außergewöhnliche Formen annehmen kann.
Quelle: www.t-online.de