Fortuna im Abschluss-Dilemma: Warum die Tore ausbleiben
Das Spiel gegen Meppen hinterlässt bei Fortuna Düsseldorf einen zwiespältigen Eindruck. Auf dem Platz zeigte die Mannschaft eine überzeugende Leistung, am Ende steht trotzdem kein Treffer auf der Anzeigetafel. Es ist ein Muster, das sich immer wieder wiederholt und langsam zur Frage wird, die im Umfeld des Vereins niemand mehr ignorieren kann.
Gute Ansätze, fehlende Konsequenz
Spielerisch gab es wenig auszusetzen. Die Düsseldorfer kamen zu Strafraumszenen, bewegten den Ball ordentlich und ließen den Gegner selten zur Entfaltung kommen. Wer das Spiel verfolgte, sah eine Elf, die sich nicht hinter ihren Möglichkeiten versteckte. Doch genau an dieser Stelle hakt es seit Wochen: Die Chancen sind da, aber sie werden nicht konsequent genug in Tore umgemünzt.
Ein Problem mit Tradition in dieser Saison
Die Zahlen unterstreichen das Dilemma deutlich. Kaum ein anderes Team hat in dieser Saison so wenige Tore erzielt wie die Fortuna. Was gegen Meppen auf dem Papier wie ein Einzelfall wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Ausdruck eines größeren Problems. Die Offensive produziert Gelegenheiten, aber nicht die Erfolgserlebnisse, die eine Mannschaft für den Saisonverlauf braucht.
Die entscheidende Frage
Stolpert Düsseldorf also tatsächlich über die eigene Chancenverwertung? Vieles spricht dafür. Ein Team, das so viel Spielanteil hat und trotzdem leer ausgeht, verliert nicht nur Punkte, sondern auch Selbstvertrauen. Gerade deshalb wird die Abschlussstärke in den kommenden Partien zum wichtigsten Thema. Gelingt es der Fortuna, aus ihrer spielerischen Überlegenheit endlich Treffer zu machen, könnte aus der Krise schnell wieder Zuversicht werden.
Quelle: www.kicker.de