Sørloth nach dramatischem WM-Aus: Stürmer erhält Morddrohungen
Das vorzeitige Ausscheiden Norwegens aus der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 hatte für Stürmer Alexander Sørloth schwerwiegende Konsequenzen – nicht nur sportlich, sondern auch auf persönlicher Ebene. Der Angreifer wurde nach dem unglücklichen Ende gegen England mit massiven Hassmeldungen konfrontiert, unter denen sich auch Morddrohungen befanden.
Die norwegische Nationalmannschaft verpasste das Ticket für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko unter besonders schmerzhaften Umständen. Der Ausgang der Partie gegen die englische Auswahl war für die Skandinavier offenbar verheerend, woraufhin sich die Frustration der Anhänger in sozialen Medien Bahn brach.
Sørloth wurde zur Zielscheibe dieser entladenen Gefühle. Der an RB Leipzig gebundene Profi musste sich einer Welle des Hasses ausgesetzt sehen, die weit über konstruktive Kritik hinausging und in lebensbedrohliche Botschaften mündet.
Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die dunkle Seite des modernen Fußballs und zeigt, wie schnell die Grenze zwischen leidenschaftlicher Fankultur und strafbarer Bedrohung überschritten wird – besonders in Momenten großer sportlicher Enttäuschung.
Quelle: www.t-online.de