Glanzlichter und Enttäuschungen: Deutsche Schwimmer mit durchwachsener EM-Bilanz
Bei der Europameisterschaft im Schwimmen haben deutsche Athleten ein gemischtes Bild abgeliefert. Während einige Starter mit hervorragenden Leistungen aufhorchen ließen, blieben erhoffte Erfolge anderer Favoriten aus.
Angelina Köhler sorgte für einen Lichtblick im deutschen Team, indem sie sich über die 100-Meter-Strecke des Schmetterlings in die Medaillenliste eintrug. Damit beweist die Deutsche, dass sie in dieser Disziplin zur europäischen Elite gehört. Besonders beeindruckend: Köhler folgt damit einer ehrwürdigen Tradition, denn 33 Jahre nach Franziska van Almsick gelang es wieder einer deutschen Schwimmerin, über diese Strecke ein Edelmetall bei kontinentalen Titelkämpfen zu erkämpfen.
Ebenfalls erfolgreich präsentierte sich Isabel Gose, die ihre Bilanz bei europäischen Meisterschaften erweiterte. Die 800-Meter-Spezialistin erkämpfte sich ihre nunmehr vierte Medaille bei diesem Wettkampf und unterstreicht damit ihre Rolle als verlässliche Leistungsträgerin im deutschen Schwimmsport.
Deutlich weniger erfreulich war dagegen der Auftritt der erhofften Topfavoriten. Lukas Märtens und Anna Elendt konnten an ihre großen Ambitionen nicht anknüpfen und verpassten es, die Erwartungen zu erfüllen, die in sie gesetzt wurden. Für beide bleibt die EM-Bilanz damit deutlich hinter den Zielsetzungen zurück.
Quelle: www.n-tv.de