Trumps WM-Beauftragter verteidigt Infantino mit deutlichen Worten
Andrew Giuliani, der als Vertreter des Weißen Hauses für die Weltmeisterschaft fungiert, hat sich in ungewöhnlich direkter Weise zum Schutz von FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußert. Der amerikanische Funktionär wendet dabei eine konfrontative Rhetorik an, die deutlich machen soll, dass Kritik am FIFA-Chef erhebliche Konsequenzen haben könnte.
Gegenüber den Spitzenverbänden weltweit formuliert Giuliani eine deutliche Warnung: Wer sich gegen Infantino stellt, riskiere damit nach seinen Worten, die dümmste Entscheidung in seiner beruflichen Laufbahn zu treffen. Die Aussage ist Teil einer Strategie, Infantino gegen Vorwürfe und Kritik in Schutz zu nehmen und gleichzeitig potenzielle Gegner einzuschüchtern.
Diese Intervention verdeutlicht den politischen Einfluss, der hinter der FIFA-Führung zu stehen scheint. Sie zeigt auch, wie eng die Verflechtungen zwischen amerikanischer Politik und dem internationalen Fußballverband offenbar geworden sind. Infantinos Position an der Spitze des Weltverbandes bleibt damit trotz verschiedener Diskussionen um seine Amtsführung vorerst gefestigt.
Quelle: www.spiegel.de