Maldini attackiert italienischen Fußball-Verband scharf
Die Suche nach einem neuen Trainer für Italiens Nationalmannschaft hat für erhebliche Turbulenzen in der italienischen Fußball-Öffentlichkeit gesorgt. Paolo Maldini, eine der legendärsten Persönlichkeiten des italienischen Fußballs, nutzte die Gelegenheit, um deutliche Kritik am Präsidenten des Italienischen Fußball-Verbandes zu üben.
Der langjährige AC-Mailand-Verteidiger bezeichnete das Vorgehen der FIGC-Führungsriege als inakzeptabel und deutete damit an, dass bei der Besetzung der Trainerposition grundlegende Standards verletzt wurden. Maldini, der selbst lange Zeit in Führungsrollen im italienischen Fußball tätig war, sprach aus erster Hand über die Vorgänge hinter den Kulissen.
Die unerwarteten Querelen rund um die Trainersuche werfen ein schlechtes Licht auf die Strukturen des italienischen Verbandes. Offenbar gab es bei diesem bedeutsamen Auswahlprozess erhebliche Mängel in der Kommunikation und Transparenz, die selbst prominente Personen wie Maldini zu öffentlicher Kritik veranlassten.
Die Reaktion des früheren Defensiv-Genies macht deutlich, dass die Verantwortlichen des italienischen Fußballs mit ihrer Amtsführung nicht nur intern, sondern auch extern auf deutlichen Widerstand stoßen.
Quelle: www.t-online.de