Europas Übergewicht bei der WM: Wie der alte Kontinent die Weltmeisterschaft dominiert
Die Fußball-Weltmeisterschaft wird derzeit von europäischen Mannschaften geprägt wie selten zuvor. Mit sechs Teams im Viertelfinale und der Aussicht auf mindestens drei europäische Halbfinalisten zeigt sich ein klares Machtgefälle zwischen den Kontinenten.
Diese Dominanz ist umso auffälliger, wenn man bedenkt, dass Argentinien mit seinem überraschenden Erfolg die große Ausnahme bildet. Das südamerikanische Team gelang es, sich gegen die europäische Übermacht zu behaupten und stellte damit einen Gegenpol zu einer ansonsten eindeutigen Vormachtstellung dar.
Während Europa seine Stärke bei der WM eindrucksvoll demonstriert, zeigen sich bei den Konkurrenten erhebliche Stagnationstendenzen. Die Entwicklung auf anderen Kontinenten kommt nicht voran, was die Kluft zwischen europäischen und außereuropäischen Mannschaften immer weiter vergrößert.
Diese Entwicklung werft Fragen darüber auf, wie nachhaltig Europas Dominanz ist und ob Teams von anderen Kontinenten in absehbarer Zeit wieder Fuß fassen können. Momentan scheint der alte Kontinent jedoch seine Stellung als weltweiter Fußball-Hegemon eindrucksvoll zu untermauern.
Quelle: www.n-tv.de