Matthäus kritisiert Fifa nach WM scharf: “Verrat am Fußball”
Lothar Matthäus nimmt die Fifa nach der Weltmeisterschaft ins Visier. Der Weltmeister von 1990 übt in seiner Abrechnung mit dem Weltverband keine Zurückhaltung und kritisiert mehrere Entscheidungen und Praktiken, die während des Turniers zu beobachten waren.
Die Kritik des ehemaligen Bayern-Spielers erstreckt sich über verschiedene Bereiche: Neben der umstrittenen Balogun-Entscheidung nimmt Matthäus auch Maßnahmen wie die Trinkpausen ins Visier. Darüber hinaus prangert der 63-Jährige die Ticketpreise an, die beim Turnier zur Debatte standen.
In seinem Fazit zur Weltmeisterschaft wirft Matthäus der Fifa vor, den Fußball selbst zu verraten. Der Vorwurf wiegt schwer, schließlich geht es dabei um die grundlegenden Werte des Spiels. Dabei fällt in Matthäus’ Kritik auch ein Name, der nach Ansicht des früheren Nationalspielers im professionellen Fußball nichts zu suchen hat.
Mit seiner deutlichen Stellungnahme reiht sich Matthäus in eine wachsende Debatte ein, die grundsätzliche Fragen zur Organisation und Ausrichtung von Weltmeisterschaften aufwirft.
Quelle: www.t-online.de